| Pressespiegel |

Zu Siegfried von Wagner bei den Tiroler Festspielen:

"Erls Erda ist die jüngste Walküren-Mutter der Wagnerbühne weltweit, Julia Oesch in verführerischer Robe berückte den Galan aus 'Rheingold'-Tagen mit ihrem Samtmezzo."

Salzburger Nachrichten:  19. Juli 1999.

"Fricka erscheint in rötlichem Leder-Outfit wie direkt von der Münchner Maximilianstraße importiert. Statt der Widder befördert sie ein Motorrad. Kuhn scheint seine Fricka-Sängerin Julia Oesch mächtig angefeuert zu haben, damit sie es dem psychisch labilen Macho Wotan einmal so richtig gibt. Die Oesch singt und spielt das mit spürbarem Vergnügen."

Frankfurter Allgemeine:  18. Juli 2001.

Zu Das Rheingold von Wagner am Staatstheater Wiesbaden:

"Hervorragend war die Vertreterin der Erda: Julia Oesch wartete mit wunderbarer, sonor und tiefgründig klingender Stimme auf."

Bayreuther Festspielnachrichten:  Juli 2004.

Zu Das Rheingold von Wagner am Opernhaus Bangkok:

"But Julia Oesch, who played Erda, the goddess of Earth and wisdom, was responsible for the evening's most memorable moment. With a formidable presence and a voice that possesses an other-worldly quality, Oesch gave a haunting performance that elicited instant cheers from theatre-goers. Unfortunately, however, Erda was on stage for only a few minutes."

Bangkok Post:  8. Februar 2006.

Zum Liederabend in Idar-Oberstein:

"Mit Julia Oesch stellte sich eine jener seltenen Künstlerpersönlichkeiten vor, die dank einer allen Ausdrucksnuancen gewachsenen, hervorragenden Stimmkultur dieses Konzert zum Schlüsselerlebnis werden ließ: mit kräftigem Klangvolumen, mit feinst abgestufter Dynamik und in bester Artikulation verlieh sie den vorgetragenen Liedern eine unvergängliche Fassung."

Nahe-Zeitung:  25. Mai 2007.

Zur Götterdämmerung von Wagner im Brucknerhaus Linz:

"Mit Julia Oeschs sattem Alt spannte das Trio der Schicksalsfrauen seine Seile so straff, wie es sich gehört, und – mit orchestraler Unterstützung – hörte man das Seil auch wirklich reißen und hörte ein schön abgestuftes „es riss“ bis zur beinah resigniert klingenden leisen Wiederholung durch die Alt-Norn. Die sehr deutliche Artikulation fiel bei allen drei Sängerinnen auf."

Der Neue Merker:  Oktober 2007.

"Julia Oesch vermochte hingegen mit ihrer dunklen und farbig leuchtenden Altstimme als 1. Norn starke Akzente zu setzen."

Orpheus:  Januar/Februar 2008.

Zum Liederabend in Mainz:

"Julia Oesch interpretierte mit enormer Leidenschaft und sanglicher Emphase. Auch die surrealistisch anmutende "Ballade vom Fest" aus der Feder von Ernst Krenek, gehörte dank ihrer pointierten und dynamisch wie sprachlich packenden Umsetzung zu den Höhepunkten des Abends."
Allgemeine Zeitung MAINZ:  27. April 2009."

Zum Fliegenden Holländer von Wagner an der Staatsoper München:

"Frau Mary ist bei Julia Oesch eher eine gute Freundin (und äußerlich fast eine Schwester von Senta), denn eine biedere Haushälterin. Mit ihrem satten Mezzo führte sie aber dennoch gekonnt das Heer der Mädchen und Frauen."

Der Neue Merker:  Juni 2009.

Zum Liederabend in Kaiserslautern:

"… ereignete sich am Freitagabend im Theodor-Zink-Museum eine konzertante Sensation: Die deutsche Altistin Julia Oesch mit internationaler Opernerfahrung auf bedeutenden Bühnen und ihr pianistischer Begleiter Jens Barnieck sorgten mit ausgewählten Liedern zu einem interessanten Leitthema für Furore. Die Zigeunermelodien Dvoraks bildeten einen programmatischen Schwerpunkt. In sieben Liedern aus diesem Zyklus verzauberte die Altistin  ihr Publikum, nahm es mit auf den Flügeln des Gesangs in höhere Gefilde und empfahl sich als eine der interessantesten Sängerinnen in unserer Region. Hohe gestalterische Intensität und tonliche Expressivität zeichnen ihre Vorträge aus, bei denen sie alle Geheimnisse ihrer ergreifenden Ausdruckskunst öffnet. Das Negro Spiritual Sometimes I feel like a motherless chile hat man so authentisch, so ausdrucksstark in der Verzweiflung bislang nur von Farbigen gehört. Doch auch in diesem Genre identifiziert sich Oesch so eindringlich mit Text und Musik, dass man glaubt, es sei eigens für sie geschrieben. In weiteren Klangbeispielen gelangen der gefragten Opernsängerin (Staatsoper München, Theater an der Wien, Opernbühne Venedig) eine Glanzleistung."

Die Rheinpfalz:  29. Juni 2009.